Hilfe für die Ukraine

„Jeder Krieg hinterlässt die Welt schlechter als er sie vorgefunden hat.“ (Papst Franziskus)

Ich ergänze: Krieg trifft vor allem auch Kinder. Als Pro Gymnasium setzen wir uns für eine gute, auf die unterschiedlichen Talente und Begabungen Rücksicht nehmende Bildung aller Kinder und Jugendlichen ein. Doch ohne Frieden und Sicherheit kann es keine Bildung geben. In Anbetracht der schrecklichen Bilder aus der Ukraine haben wir daher in der gestrigen Vorstandssitzung beschlossen, einen großen Teil unserer finanziellen Rücklagen, nämlich 1000 Euro, der Caritas für ihr Kinderzentrum in Kiew zu spenden. Ich stehe mit Caritas-Präsident Michael Landau im persönlichen Kontakt, er ist Garant dafür, dass die Spendengelder zielgerichtet und ohne Verluste dort ankommen.

Wenn auch Sie helfen wollen: https://www.caritas.at/spenden-helfen/spenden/online-spenden

Vielen Dank,

Matthias Hofer
Bundesobmann Pro Gymnasium

Kein Bedarf an einer Modellregion „Gemeinsame Schule“

„In Vorarlberg scheinen die SPÖ, die NEOS und die Grünen Lust zu haben, die Modellregion „Gemeinsame Schule Vorarlberg“ zu beleben. Dafür gibt es einerseits keine Mehrheit in der Bevölkerung, andererseits ist seit 2017 klar geregelt, wie man Modellregion wird. Und dazu braucht es den Landtag und die Landesregierung nicht“, hält Wolfgang Türtscher, der Landessprecher von Pro Gymnasium Vorarlberg, fest.

Dazu ist zu sagen, dass der 2017 von ÖVP, SPÖ und Grünen beschlossene § 131a des Schulorganisationsgesetzes wie folgt festlegt: „Wenn mehrere Schulen einer Region, darunter eine AHS-Unterstufe, Modellregion werden wollen und Schüler, Eltern und Lehrer zustimmen, wird die Bildungsdirektion das in die Hand nehmen. Eine Zuständigkeit des Landes und des Landtages ist nicht gegeben – der § 131a des Schulorganisationsgesetzes steht außerdem im Verfassungsrang.“

„Der mehrstimmige Beschluss des Vorarlberger Landtags vom 9.7.2015 ‚Der Vorarlberger Landtag ersucht in diesem Zusammenhang die Landesregierung, sich zu gegebener Zeit bei der Bundesregierung und den im National- und Bundesrat vertretenen Parteien dafür einzusetzen, dass die zur Umsetzung der Empfehlungen des Forschungsprojekts nötigen finanziellen Mittel bereitgestellt werden und die nötigen legistischen Anpassungen erfolgen‘, kann aufgrund des im Juni 2017 erfolgten Parlamentsbeschlusses nicht umgesetzt werden“, hält Wolfgang Türtscher fest. „Der in dieser Frage nicht zuständige Landtag hat den Bund ersucht, das zu ermöglichen, was dieser verweigert hat. Wie bisher müssen Eltern und Lehrer in die Entscheidungsfindung einbezogen werden. Außerdem hat der Bund ausdrücklich ausgeschlossen, dafür zusätzliche Budgetmittel zur Verfügung zu stellen. Damit ist auch eine landesweite Umstellung auf eine „Gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen“ nicht möglich bzw. wenig wahrscheinlich, da eine politische Haltungsänderung des Bundes nicht zu erkennen ist.“

Den idealen Nachfolger gefunden

Die Vorarlberger ÖAAB-Lehrerinnen und Lehrer-Vorsitzende Veronika Marte dankt Rainer Gögele für seinen langjährigen Einsatz als Bundesobmann von Pro Gymnasium. Seinem Nachfolger Matthias Hofer wünscht sie viel Erfolg und sichert ihm ihre Unterstützung bei der Umsetzung der gemeinsamen Ziele zu.

„Rainer Gögele und sein Team haben in den vergangenen sechs Jahren wertvolle Arbeit zum Erhalt des achtjährigen Gymnasiums in Österreich geleistet. Natürlich sind wir froh, dass er uns auch weiterhin im Vorstand der Vorarlberger ÖAAB-Lehrerinnen und Lehrer sowie von ProGymnasium als engagiertes Mitglied erhalten bleibt“, so LAbg. Veronika Marte.

Vorsitzende der Vorarlberger ÖAAB-Lehrerinnen und -Lehrer LAbg. Veronika Marte

„Matthias Hofer gratuliere ich herzlich zu seiner neuen Funktion und freue mich auf die zukünftige Zusammenarbeit.“ In ihm sei der ideale Nachfolger von Gögele gefunden worden, der den eingeschlagenen Weg auf seine eigene Art konsequent weiter gehen werde. „Matthias Hofer hat in seinen bisherigen Funktionen gezeigt, dass er genau der richtige Mann für diese Aufgabe ist. Mit seinem Verständnis des österreichischen Schulsystems, seinem Zugang zu Bildung, seiner Erfahrung, seinem Netzwerk und insbesondere mit seinen menschlichen Qualitäten wird es ihm gelingen, wichtige Schritte im Sinne der jungen Generation zu setzen“, ist Marte überzeugt. „Wir haben bereits in der Vergangenheit sehr gut zusammengearbeitet und. er kann in jedem Fall auf die volle Unterstützung der Vorarlberger ÖAAB-Lehrerinnen und Lehrer setzen.“

Link:
https://www.oeaab-vorarlberg.at/index.php/component/content/article/33-lehrer-news/108-den-idealen-nachfolger-gefunden?Itemid=101

Matthias Hofer folgt Rainer Gögele als Bundesobmann

„Ich freue mich, dass Matthias Hofer aus Tirol am 25.6.2021 einstimmig mein Nachfolger als Obmann von Pro Gymnasium Österreich geworden ist“, berichtet Rainer Gögele, der scheidende Obmann, von der Generalversammlung von Pro Gymnasium in Stams. „Er bringt als erfolgreicher Lehrervertreter, er ist als Bundesobmann der ÖAAB-AHS-Lehrer politisch erfahren und österreichweit gut vernetzt, die besten Voraussetzungen mit, um die Initiative, die sich den Erhalt und die Weiterentwicklung des achtjährigen Gymnasiums zum Anliegen gemacht hat, professionell weiterzuführen.“

Der Vorstand besteht aus Dr. Isolde Woolley (Tirol) als Vizeobfrau, Dir. Herwig Orgler (Vorarlberg) als Schriftführer, Dir. Mag. Georg Klammer (Tirol) als Kassier, Mag. Wolfgang Türtscher (Vorarlberg) als Vizekassier und als Beiräte Dir. Mag. Ronald Zecha (Tirol), Dr. Rainer Gögele (Vorarlberg), Dr. Thomas Plankensteiner (Tirol), Bundesrat Sebastian Kolland, BSc. (Tirol) und LAbg Dr. Thomas Winsauer (Vorarlberg). Als Rechnungsprüfer fungieren Mag. Wolfgang Muth und DAS Marina Floriani, beide aus Tirol. Neu im Vorstand sind Orgler, Kolland und Winsauer, Univ.-Prof. Dr. Norbert Mutz scheidet aus.

„Ich bedanke mich bei Rainer Gögele und seinem Team für die engagierte und erfolgreiche Arbeit seit 2015 im Sinne des achtjährigen Gymnasiums. In politisch unruhigen Zeiten hat Pro Gymnasium einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass das achtjährige Gymnasium politisch außer Streit gestellt wurde und die Gesamtschulpläne in Vorarlberg und Tirol von der Bildfläche verschwunden sind“, erklärte Matthias Hofer, „in diesem Sinne weiterzuarbeiten, wird meinem Team ein großes Anliegen sein!“

„Unsere Forderungen sind klar“, so Hofer, „keine weiteren Gesamtschulversuche in Österreich, sondern Konzentration auf das Wesentliche: Dabei geht es v.a. um die Frühförderung, die Änderung der Aufnahmekriterien ins Gymnasium, mehr Wertschätzung gegenüber der dualen Ausbildung, ein verstärktes Erkennen und Beheben von Defiziten und Wahrnehmung von Chancen im Kindergarten-, Vorschul- und Volksschulalter, mehr Unterstützung für die Schulen durch Psychologen, Sozialarbeiter, etc., einen qualitativen Ausbau des ganztägigen Angebots und eine Verstärkung des kostenlosen Förderunterrichts. Seit der Amtsübernahme von Bundesminister Faßmann“, betont Hofer, „sind wir auf einem guten Weg: Das österreichische Schulwesen ist nun wieder der Leistungsorientierung und dem Hausverstand verpflichtet. Das unterstützen wir! Um die Qualität des Gymnasiums zu halten bzw. wieder zu erlangen, sollten nicht mehr als etwa ein Fünftel eines Geburtsjahrgangs in die AHS-Unterstufe aufgenommen werden.“